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Fertigung von Windkrafttürmen in Osterrönfeld

Johann Bögl bei der Eröffnung am 16.7.2014

Johann Bögl erklärt Ministerpräsident Torsten Albig die Funktionsweise der Bögl-Turmsegmente

Zur Unterstützung des bestehenden Fertigteilwerkes am Hauptsitz in Sengenthal geht nun in Osterrönfeld eine zweite moderne Produktionsanlage für Hybridtürme mit großen Nabenhöhen von über 140 Metern in Betrieb gehen. Der komplette Rohbau der neuen Halle am Schwerlasthafen Rendsburg Port wurde Ende Januar mit einem feierlichen Richtfest abgeschlossen. Jetzt erfolgte am 16. Juli 2014 die offizielle Inbetriebnahme durch Ministerpräsident Torsten Albig und der Gesellschafterfamilie Bögl in Anwesenheit zahlreicher geladener Gäste.

Rund 55 Millionen Euro investiert die Firmengruppe in den küstennahen Standort im schleswig-holsteinischen Landkreis Rendsburg-Eckernförde. Von dort aus sollen zukünftig die Betonfertigteile des Hybridturm System Max Bögl größtenteils über den Nord-Ostsee-Kanal zum Bau von Windenergieanlagen in Norddeutschland und Skandinavien verschifft werden.

Bis zu 200 Türme im Jahr

Nach Abschluss der Erdarbeiten und der Herstellung der insgesamt rund 80 Köcherfundamente zur Aufnahme der Fertigteilstützen erfolgte bereits in den letzten Wochen des Jahres 2013 die Montage des Hallenskelettes. Dazu wurden Stützenelemente mit einer Länge von 21 Metern und einem Gewicht von bis zu 30 Tonnen eingebaut. Parallel zu den Richtfestfeierlichkeiten begannen Anfang 2014 auch die Arbeiten zur Errichtung des dazugehörigen Bürogebäudes. Das etwa 277 Meter lange Werk wird im Sommer mit einer jährlichen Produktionskapazität von 200 Hybridtürmen starten und dazu rund 200 Arbeitsplätze schaffen.

Kurze Wege, optimale Verladung

Der neue Schwerlasthafen RENDSBURG Port in Osterrönfeld hat sich bereits kurz nach der Eröffnung im Jahr 2012 als wichtiger Umschlagspunkt der Windenergiebranche etabliert. Mit Ansiedlung der Firmengruppe werden die Anlagen der Rendsburg Port Authority (RPA) nun auch zum Bau und Umschlag von Hybridtürmen des Systems Max Bögl als logistisches Drehkreuz genutzt. Entscheidend für die Auswahl des Standortes war die direkte Nähe des Produktionswerkes zum Hafen, die eine optimale Verladung der Turmsegmente auf das Schiff ermöglicht. Somit müssen die Hybridturmelemente für zukünftige Projekte in Norddeutschland, aber auch in den skandinavischen Ländern, nicht erst vom Hauptsitz Sengenthal aus über weite Strecken bis in den Norden transportiert werden.

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