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Interkommunales Gewerbegebiet Nordschwansen

 Am 18.01.2018 wurde im Rathaus Kappeln feierlich der Zweckverband „Interkommunales Gewerbegebiet Nordschwansen“ (kurz: IGN) gegründet – die Bürgermeister/innen der beteiligten Kommunen unterzeichneten und besiegelten den Vertrag. Das Gewerbegebiet wird insgesamt ca. 17 ha Fläche umfassen und von dem Zweckverband betrieben werden.

Insgesamt beteiligen sich am Gemeinschaftsprojekt IGN die Gemeinden Dörphof, Grödersby, Karby, Oesrberg, Rabel, Rabenkirchen-Faulück, Stoltebüll, Thumby und Winnemark sowie die Städte Arnis und Kappeln. 

Den Sitz wird der Zweckverband in Kappeln finden, Ansprechpartner ist Ulrich Bendlin vom Bauamt der Stadt Kappeln. Eine Besonderheit an diesem Gewerbegebiet ist, dass sich landkreisübergreifend Kommunen aus Schleswig-Flensburg und Rendsburg-Eckernförde als Gesellschafter an dem Projekt beteiligen. Aus diesem Grunde waren sowohl die WiREG mbH Schleswig-Flensburg als auch die Wirtschaftsförderung Rendsburg-Eckernförde (WFG) intensiv in die Planungen, die Vorbereitung der Gründung des Zweckverbandes und die Akquise von Fördermitteln eingebunden. 


In Kappeln selbst stehen aktuell keine Gewerbeflächen mehr zur Verfügung. Die positive wirtschaftliche Lage und damit verbundene große Nachfrage nach Gewerbeflächen hat die Kommunen dazu bewogen, neue Flächen zu erschließen. Bürgermeister Heiko Traulsen bedankt sich bei allen Zwecksverbandsmitgliedern für die schon im Vorfeld sehr aktive Mitarbeit und freut sich auf die Umsetzung des für die Region wichtigen und zukunftsweisenden Projektes.

Das neue Gewerbegebiet Nordschwansen soll in zwei Bauabschnitten erschlossen werden und eine direkte Anbindung an die B 203 erhalten. Damit liegt es strategisch sehr günstig am Stadtrand von Kappeln unweit von Eckernförde.

Für regionale und überregionale Gewerbetreibende werden ab Ende 2020 gut geschnittene und voll erschlossene Gewerbeflächen angeboten, welche ab 2000 qm individuell parzellierbar sein werden.

Außerdem wird dieses Gewerbegebiet in Zusammenarbeit mit dem Breitbandzweckverband Schlei-Ostsee mit einem Glasfasernetz ausgestattet und bietet somit auch solchen Dienstleistungsunternehmen attraktiven Baugrund, die auf eine sichere und schnelle Internetverbindung angewiesen sind.

In Namen beider Wirtschaftsförderungsgesellschaften begrüßt Michael Otten, Geschäftsführer der WiREG mbH, das Vorhaben: „Dank der steigenden Nachfrage nach Gewerbegrundstücken in der Region ist es sinnvoll, neue Gewerbegebiete zu erschließen, die dann auch von uns Wirtschaftsförderern angeboten werden können. Thorsten Liliental von der WFG hebt hervor: „Interkommunale Zusammenarbeit ist in dieser Zeit wichtiger denn je – um so mehr freuen wir uns, dass in diesem besonderen Fall Kommunen aus unseren beiden Kreisen kooperieren und sich auf ein gemeinsames, regionales Gewerbegebiet einigen konnten.“

Die Erschließung neuer Gewerbegebiete ist wichtig, um auch zukünftig  Erweiterungsmöglichkeiten für Bestandsunternehmen zu bieten und so Abwanderung zu verhindern. Zudem gewinnt die Region an Attraktivität für überregionale Firmen, da diese hier sowohl einen strategisch wertvollen  Standort  als auch ein ansprechendes Wohnraumangebot mit hoher Lebensqualität und ein spannendes kulturelles Umfeld finden.