ohne Google Anlaytics

Unternehmen besuchen FabLab

Christian Maaßen vom BBZ Nord-Ostsee-Kanal erklärt den Zuhörern das FabLab

3-D-Drucker im FabLab Rendsburg

BBZ-Logo in 3-D

Etwa 40 Unternehmer und Interessierte waren am 14.02. der Einladung gefolgt, sich die spannenden Möglichkeiten eines 3D-Druckers und anderer Geräte im Fabrikationslabor des BBZ Nord-Ostsee-Kanal anzuschauen. Die Wirtschaftsförderung des Kreises RD-ECK hatte gemeinsam mit der IHK zu Kiel und dem BBZ dazu aufgerufen. Seit Ende 2016 steht das Fabrikationslabor zur Verfügung und bietet spannende neue Möglichkeiten zur Herstellung von vielfältigen Einzelteilen. Christian Maaßen stellte die Möglichkeiten des FabLabs anschaulich dar.

Stefan Ritt von der SLM Solutions stellte Industrieanwendungen für Metallteile im 3-D Druck vor. Geräte des Lübecker Maschinenbauers im Wert von rund 20 Millionen Euro stehen heute im weltweit größten Produktionswerk  für Laserschmelzen in Süddeutschland.

Volker Breust vom FabLab SH in Kiel informierte zu den Design-Schritten bei der Produktionsvorbereitung. „Das Besondere ist, das die Anwender ihre Ideen schnell und unkompliziert ausprobieren und weiterentwickeln können“, so Breust. Der Designer verwies auch auf Einschränkungen der Technologie bei preissensibler Großserienfertigung, z.B. in der Automobil- und Konsumgüterin-dustrie.

Die Fertigung im 3-D Druck findet  daher heute vor allem in Luft- und Raumfahrt und in der Medizintechnik Anwendung. Besonders für „Rapid-Prototyping“, hochwertige Einzel- und Kleinserienfertigung sind 3-D-Verfahren geeignet, da sie neue Design- und Fertigungsmöglichkeiten bieten.

Die interessierten Teilnehmer hatten viele Fragen an die Experten: „Wie stellt man einen runden Gegenstand im 3D-Drucker her?“
„Wie hilft das 3D-Druckverfahren dabei, Bauteile mit geringerem Gewicht herzustellen?“
"Wofür werden diese und ähnliche Verfahren in Firmen bereits genutzt?"

Zwischendurch und im Nachgang fanden angeregte Gespräche statt. Interessierte können gerne das FabLab besuchen und die Gerätschaften gegen einen geringen Kostenbeitrag nutzen.
Die Wirtschafsförderung Kreis RD-ECK, Herr Lubomierski, stellt gerne den Kontakt her.